«In Absence» by Monika Macdonald | VU

«Der Gedanke, Fotos zu machen, gefällt mir nicht besonders. Aber ich komme immer wieder darauf zurück. Dieses Gefühl, Dingen nahe zu kommen, für die es keine Worte gibt. Deshalb mache ich weiter. Ich balanciere zwischen verschiedenen Welten und versuche, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Meine Bilder sind Erinnerungen. Um Zugang zu dem Gefühl von Einsamkeit und Verwundbarkeit zu bekommen. Um in die Bereiche jenseits der Vernunft eingelassen zu werden, weit entfernt von dem, was Wirklichkeit genannt wird.» (Monika Macdonald) - Die Frauen, die in «In Absence» porträtiert werden, haben eines gemeinsam: ihre einsame Suche nach Zugehörigkeit - zu etwas oder zu jemandem. Dieser autobiografische Bericht, der auch eine psychologische, intime Reflexion ist, durchzieht die Bilder wie ein roter Faden. Die Frauen sind Seelenverwandte, in ihrem Zögern und ihrer Unsicherheit, in ihrer Sehnsucht nach irgendeiner Form von Liebe. «In Absence» entstammt der Mutterschaft - ohne unbedingt in einer Welt des Mütterlichen angesiedelt zu sein.

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