PyeongChang 2018: Olympisches Dorf

Als olympisches Dorf werden die gemeinsamen Unterkünfte der Teilnehmer an Olympischen Spielen bezeichnet. Häufig werden die dazu notwendigen Gebäude neu errichtet und nach den jeweiligen Olympischen Spielen als Wohnungen oder Studentenwohnheime weiterverwendet. Ebenso wurden auch schon bestehende Studentenwohnheime oder Kasernen umgebaut und als Sportlerunterkünfte verwendet. Mitunter wurden die Unterkünfte nach dem Ende der Spiele partiell wieder abgebaut, so beispielsweise bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer. Erstmals bei offiziellen Olympischen Spielen wurde ein olympisches Dorf anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1932 in Los Angeles gebaut. Dieses war den männlichen Teilnehmern vorbehalten; die weiblichen Athleten wurden in Hotels untergebracht. Es bestand aus 600 hölzernen Fertighäusern, wurde von privaten Investoren finanziert und nach den Spielen komplett abgebaut. Das Berliner Dorf von 1936 war dagegen erstmals massiv gebaut, da es nach den Spielen militärisch genutzt werden sollte. (wp)

  • Ansicht als Liste
  • Diashow
  • 26 Bilder
  • zurück
  • Seite
    von 3
  • weiter
© 2018 KEYSTONE  ImpressumKontakt | FAQ | AGB