Hellbangers by Pep Bonet | NOOR

HELLBANGERS, BOTSWANA'S UNDERGROUND METAL KULTUR - Sie tragen Namen wie «Demon», «Gunsmoke» oder «Psychomatic Torture» und sehen aus wie eine Mischung aus «Mad Max» und Spaghetti-Western. Doch unter den Cowboyhüten, der schwarzen Lederkluft und den Tattoos verbergen sich keine furchtbaren Typen, sondern liebenswürdige Metalheads aus Botswanas Hauptstadt Gaborone. - «Viele Menschen denken, Rock'n'Roll ist ein Weisse-Leute-Ding. Das glaube ich überhaupt nicht. Ich denke, es ist schwarz und weiss und alles dazwischen», sagt Bonet. Bei seinen Recherchen stiess er auf eine kleine, aber wachsende Metal-Szene, die neben der Musik auch ihre eigenen Lederklamotten produziert. - «Hellbangers» nennt Pep Bonet seine Fotoserie, in der er einzelne Metalheads vorstellt. Zum Beispiel «Lady Rocker», die bereits seit ihrem 14. Lebensjahr Heavy Metal hört, früher Boston und Iron Maiden, inzwischen lieber die Bands ihrer Freunde: Metal Orizon oder Overthrust. Seit 2002 gehört die 37-Jährige fest zur Szene. Der Kleidungsstil, aber auch der Gemeinschaftssinn und die Disziplin der Rocker hätten ihr imponiert, sagte sie Bonet. - Die Hellbanger sehen sich selbst als Kämpfer für eine bessere Zukunft. Die Texte von Bands wie Metal Orizon oder Wurst handeln von gehirngewaschenen Landsleuten, Imperialismus und sozialer Ungerechtigkeit. «Wir versuchen, Vorbilder zu sein», sagte «Gunsmoke» dem Fotografen. «Rock ist eine wilde Sache, aber auch etwas fürs Herz.» (PB/jm)

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