Flüchtlinge by Muhammed Muheisen | AP

In einem verlassenen Lagerhaus im Zentrum von Belgrad haben viele Flüchtlinge in den letzten Monaten damit verbracht, auf dem Boden zu schlafen, sich am Feuer zu wärmen, mit kaltem Wasser zu duschen und Mahlzeiten zu verzehren, die einmal am Tag von Hilfsorganisationen verteilt werden. Der Alltag in «Tora Bora» (übersetzt «Schwarze Höhle»), wie das improvisierte Lager auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs genannt wird, ist ein Kampf gegen Kälte, Hunger und Hygiene. Es gibt nur ein Wasserrohr, das oft zufriert, die Notdurft wird zwischen den Hallen verrichtet. Die in Serbien gestrandeten, häufig noch minderjährigen Flüchtlinge und Migranten kommen aus Afghanistan, Pakistan oder dem Irak. Die schwer bewachten Grenzen der benachbarten EU-Nationen Kroatien und Ungarn ermöglichen kein Durchkommen. Die geschlossenen Grenzen entlang der Balkan-Route sollen den riesigen Zustrom von Flüchtlingen und Migranten stoppen. - Der Fotograf Muhammed Muheisen war zu Beginn des Jahres vier Wochen lang in Belgrad, Serbien, um dort die Situation der Flüchtlinge und Migranten zu dokumentieren. - Der SCHWARZE MONTAG thematisiert die Flüchtlingsfotografie, noch bis10. Juni 2017. (jm)

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