Reformation: Papst Leo X.

Leo X., geboren als Giovanni de Medici (1475-1521) war vom 11. März 1513 bis zu seinem Tod Papst in Rom. In sein Pontifikat fällt der Beginn der Reformation. Ihre Bedeutung hat Leo offensichtlich verkannt. Für den Neubau des Petersdoms förderte er den Ablasshandel, was für Martin Luther einer der Anstösse war, seine 95 Thesen an der Schlosskirche zu Wittenberg dem Kirchenvolk mitzuteilen. Für den Papst war das Anliegen Luthers keinen Gedanken wert; im Gegenteil: er verurteilte in der Bulle "Exsurge Domine" vom 15. Juni 1520 insgesamt 41 Schriften Luthers und exkommunizierte ihn aus der Kirche. An den innerkirchlichen Missständen und am Ablasshandel änderte Leo X. jedoch nichts. (wp)

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