Grenzgänger Arbeitslosengeld

Über 314 000 Grenzgänger pendeln regelmässig in die Schweiz. Und obschon als Arbeitskräfte gefragt, sind auch sie nicht gegen den Verlust der Stelle gefeit. Wie diese versichert sind, ist in einem Anhang zum Personenfreizügigkeitsabkommen geregelt: Wird ein Grenzgänger zum Beispiel aus Frankreich in der Schweiz arbeitslos, meldet er sich in Frankreich und erhält dort Arbeitslosengeld nach den französischen Regeln. Die Schweiz wiederum bezahlt Frankreich dafür eine Entschädigung. Diese deckt aber maximal die Leistungen für die ersten fünf Monate.Dieses System möchte die EU nun ändern, wie sie diese Woche angekündigt hat. Künftig sollen Grenzgänger dort Arbeitslosengeld bekommen, wo sie zuletzt tätig waren. Auch der französische Grenzgänger erhielte seine Leistungen also in der Schweiz. (nzz)

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