Maul- und Klauenseuche (1965/1966)

Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Viruserkrankung der Rinder, Schweine, Ziegen und Schafe. Sie gehörte lange zu den am weitesten verbreiteten tierischen Infektionskrankheiten. In der Schweiz trat die Maul- und Klauenseuche vor 50 Jahren, von Ende Oktober 1965 bis März 1966, in vielen Regionen letztmals breit auf. Bereits im Frühling 1965 wurden einzelne Fälle registriert, so dass beim Sechseläuten in Zürich die Zünfter auf Holzpferden um den Böögg ritten. Im Verlaufe des Seuchenzuges im Winterhalbjahr mussten über 11'000 Rinder und über 25'000 Schweine notgeschlachtet werden. Erst nach ausgedehnten Ringimpfungen um die Seuchenherde, Desinfektions- und strengen Absperrmassnahmen flaute die Seuche nach März 1966 wieder ab. (axa)

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