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Premierministerin Theresa May hat am 29. März offiziell den Austritt ihres Landes aus der EU verkündet. Theresa May muss innerhalb von nur zwei Jahren die Austrittsverhandlungen mit der EU zum Abschluss bringen. Dies wird keine leichte Aufgabe sein. Die britischen EU-Gegner fordern, auf den eigenen Interessen zu beharren und gegenüber der EU nicht einzuknicken. Die Proeuropäer hingegen werden sich bestätigt fühlen, falls die Brexit-Verhandlungen stocken. Zudem steht die Drohung einer erneuten Unabhängigkeitsabstimmung aus Schottland im Raum. Am Montag, 19. Juni 2017, habe die Verhandlungen über den Brexit begonnen. Das britische Team wird seit dem 9. Juli 2018 neu von Dominic Raab geführt, dem Minister für den Ausstieg aus der Europäischen Union. Ihm gegenüber wird Michel Barnier Platz nehmen, der im Auftrag von 27 Staats- und Regierungschefs verhandelt. (nzz/faz)


Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach den massiven Stimmenverlusten ihrer Partei bei der Landtagswahl in Hessen die Bereitschaft auf den Verzicht auf den CDU-Vorsitz angekündigt. Die Nachfolge an der Parteispitze könnte schon auf dem CDU-Parteitag Anfang Dezember in Hamburg geregelt werden. Merkel ist seit 18 Jahren CDU-Chefin und seit 13 Jahren Kanzlerin. Sie hatte bisher immer betont, dass für sie Parteivorsitz und Kanzlerschaft zusammengehören. (sda)

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