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Bei der Schiesserei an einer Schule im US-Bundesstaat Florida am Dienstag, 14. Februar 2018, sind mindestens 17 Personen getötet worden. Ein 19-jähriger ehemaliger Schüler habe mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet, sagte der zuständige Sheriff, Scott Israel, am Mittwoch in Parkland. Unter den Opfern seien Schüler und Erwachsene. Ob es sich bei den Erwachsenen um Lehrer der Marjory Stoneman Douglas High School handele, sei noch unklar. Mindestens ein Dutzend weitere Personen seien zudem zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben aus Spitälern werden noch 14 Menschen stationär behandelt. Drei von ihnen seien im kritischen Zustand. US-Präsident Donald Trump sieht in einer Bewaffnung von Lehrern ein wirksames Mittel im Kampf gegen Schul-Massaker mit Schusswaffen. (sda)


Präsident Trump steht nach den Toten von Parkland unter einigem Druck. Am Mittwoch, 21. Februar 2018, waren in Washington mehrere Hundert protestierende Schüler vom Kapitol vor das Weisse Haus gezogen. Auch in Florida gingen Hunderte auf die Strasse. Sie sagten, sie wollten in ihrem Kampf für ein strengeres Waffenrecht nicht nachlassen. Gewalttaten wie der Amoklauf mit 17 Toten in Parkland im Bundesstaat Florida in der vergangenen Woche hatten der Bewegung für schärfere Waffengesetze Auftrieb verschafft. Am Mittwoch demonstrierten zahlreiche Menschen in Tallahassee, der Hauptstadt Floridas. Am 24. März ist eine Grossdemonstration in Washington geplant. (sda)

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