«Die Flüchtlinge»

08.05.2017

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Photos © Christian Grund und © Mads Nissen

 

Der SCHWARZE MONTAG thematisiert mit «Die Flüchtlinge» die Arbeiten von zwei Fotografen: Christian Grund (Bild links) und Mads Nissen (Bild rechts). Beide Fotografen waren mehr oder weniger zur gleichen Zeit am gleichen Ort - auf dem Gelände eines verlassenen Güterbahnhofs in Belgrad, Serbien, wo sie das Schicksal von gestrandeten Flüchtlingen dokumentierten. Durch die Gegenüberstellung der beiden Arbeiten glauben wir, dem Betrachter eine Geschichte erzählen zu können, die ihn auf das Bild selbst sensibilisiert und das Bewusstsein auf den Inhalt jedoch auch auf das Medium selbst zu richten vermag.

Am Montag, 8. Mai 2017, ab 18:30 Uhr führen wir mit den beiden Fotografen Christian Grund und Mads Nissen ein Gespräch und eine Diskussion über Flüchtlingsfotografie. Die Moderation führt Valentin Groebner. Gerne laden wir Sie zu dieser Veranstaltung in den Westflügel ein.

 

Zur Veranstaltung SCHWARZER MONTAG erscheint die Zeitung «Die Flüchtlinge» mit einem Text von Valentin Groebner. Die Zeitung kann ab 8. Mai 2017 im Westflügel bezogen oder hier kostenlos bestellt werden.


«Schwarzer Montag» im Westflügel, Viaduktstrasse 21, 8005 Zürich
www.schwarzermontag.ch  |  schwarzermontag@keystone.ch

 

 

Talk @ SCHWARZER MONTAG mit Nancy Borowick

27.03.2017

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Foto © Nancy Borowick

 

Eine Geschichte von Liebe und Tod und eine Buchpremiere (in Englisch)

Talk @ SCHWARZER MONTAG mit Nancy Borowick
Montag, 27. März 2017, 19 - 21 Uhr 


«Als Kind konnte ich mir ein Leben ohne meine Eltern schlicht nicht vorstellen», sagt die 1985 geborene Fotografin Nancy Borowick. «Ich ging davon aus, dass sie bei jedem wichtigen Meilenstein in meinem Leben da sein würden und dass sie zusammen alt werden könnten, wie im Film. Nie hätte ich gedacht, dass ich sie beide schon mit 29 verloren haben würde.»

Es ist eine Geschichte von Liebe und Tod. Die Bilder von Nancy Borowick erzählen von Howie und Laurel und von ihrer sich wandelnden Beziehung nach der Krebsdiagnose. Nancy Borowick machte die ersten Aufnahmen während sie ihren Eltern im Krankenhaus zur Seite stand: Angeschlossen an piepsende Maschinen, floss das Gift der Chemotherapie stundenlang durch ihre Adern. Mithilfe der Kamera eroberte sich Nancy Borowick einen Raum, mit dem sie zwar anwesend war, sich aber gleichzeitig in ihrem gewohnten Kontext und in sicherer Distanz vor der harschen Realität schützen konnte.

Für die Fotografin war es nicht nur eine Dokumentation der Krankheit; vielmehr ging es um Familie, um ihre Familie, und das Leben mit der neuen Realität. «Sie sind mehr als ihre Krankheit und sie haben sich strikt geweigert, sich nur durch diese definieren zu lassen», beschreibt Nancy Borowick ihre Eltern. Die Liebe und das gemeinsame Leiden trugen sie bis zum Schluss. Davon erzählt sie, von ihrer Liebe, zueinander und füreinander. Jeder suche nach einem Lebenszweck, sagt Nancy Borowick, und Howie und Laurels letzter Lebenszweck lag in diesem Moment, in dem Geschenk, das sie ihr machten, indem sie ihre Geschichte erzählen durfte. Das ist ihr Nachlass.

Aufgrund der beschränkten Sitzplätze bitten wir um An- oder Abmeldung bis 22. März 2017 per Mail an schwarzermontag@keystone.ch. Vielen Dank.

 

Buchpremiere:

NANCY BOROWICK
THE FAMILY IMPRINT: A DAUGHTER’S
PORTRAIT OF LOVE AND LOSS

Herausgeber Nancy Borowick
Texte Nancy Borowick, James Estrin
(bearbeitet von Alison Morley)

Englisch
2017. 192 Seiten, 200 Abb.
Gebunden, 23 x 28 cm

ISBN 978-3-7757-4248-1
Hatje Cantz

 

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George Shiras und «Die Fotofalle»

20.02.2017

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Photos by KORA (oben) und George Shiras © National Geographic Creative Archive (unten)

Für die Rehe, die im Dunkel der Nacht in der Fotofalle von George Shiras III (1859-1942) landeten, muss der Schreck gross gewesen sein. Shiras, der sich mit viel Hingabe seiner Leidenschaft, der Tierfotografie, widmete, war zufrieden: sein Experiment mit einer der ersten Fotofallen überhaupt war gelungen. Die Blitzmaschine bestand aus drei brennenden Alkohollampen und einer Plastikbirne, die auf Druck Blitzlichtpulver in die Flammen sprühte (eine Art Vorläufer des Molotov Cocktails). Um die aufgeschreckten Tiere überhaupt einfangen zu können, verwendete Shiras eine zweite Kamera, die mit leichter Verzögerung ausgelöst wurde. Erst so liessen sich die Bewegungen mit der Kamera fassen.

Bis Ende März sind im SCHWARZEN MONTAG elf Original-Fotografien von George Shiras zu sehen. Zur Arbeit des ehemaligen National Geographic Fotografen und Erfinders der Fotofalle ist ein wunderschönes Buch erschienen, «George Shiras - In the Heart of the Dark Night» (L'intérieur de la nuit), Editions Xavier Barral, das im SCHWARZEN MONTAG bezogen werden kann (en/fr).  

Am Montag, 20. Februar 2017, ab 18 Uhr wird Fridolin Zimmermann, Spezialist für Luchse, im «Schwarzen Montag» über das optimale Aufstellen und Einstellen von Fotofallen diskutieren. Gerne laden wir Sie zu dieser Veranstaltung in den Westflügel ein.

Zur Veranstaltung SCHWARZER MONTAG erscheint die Zeitung «Die Fotofalle». Die Zeitung kann im Westflügel bezogen oder hier kostenlos bestellt werden.

 
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Adresse

Schwarzer Montag
Westflügel
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Tel    +41 79 963 88 82 keystone@westfluegel.ch

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 12.30 - 18.30 Uhr
Sa 11 - 17 Uhr
Dienstag geschlossen

 

Programm

«Die Fotofalle» - Montag, 20. Februar 2017, verlängert bis Ende April 2017

«Die Flüchtlinge» - Montag, 8. Mai 2017, bis Ende Mai 2017

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«Dummys» | in Vorbereitung

«Der Präsident» | in Vorbereitung

Änderungen vorbehalten

 

Schwarzer Montag

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