«Der Zerfall»

29.08.2016

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Ein sich verfärbendes Gesicht, ein von Punkten befallenes Portrait, oh, Fotografie, zerbrochenes Glas, die umgekehrte Lesbarkeit, ach, Bildträger, zerfallendes Medium.

 

« Alles zerfällt, alles kann zerfallen, alles, was zur Welt gehört, zerfällt irgendwann früher oder später. Die Welt ist sozusagen alles, was Zerfall ist. » schreibt Ann Cotten. Diese Welt hat uns in ihren Bann gezogen. Eher zufällig (und durch einen Hinweis von Ennio Leanza) sind wir auf Bildträger gestossen, die uns sofort fasziniert haben: Negative im Prozess des Zerfalls, die durch ihre Veränderung, eine neue, eigene Ästhetik entwickeln.


«Der Zerfall» heisst die neue Veranstaltung von SCHWARZER MONTAG. Gerne laden wir Sie am Montag, 5. September 2016, in den Westflügel, Viaduktstrasse 21, 8005 Zürich ein. Ab 18 Uhr reden Jann Jenatsch und Ylva Meyer über zerfallende Bildträger.


« Wir können sehen wie eine Tasse vom Tisch fällt und in Scherben geht, aber wir werden niemals sehen, wie sich eine Tasse zusammenfügt und auf den Tisch zurückspringt. Diese Zunahme der Unordnung oder Entropie unterscheidet die Vergangenheit von der Zukunft und verleiht der Zeit auf diese Weise eine Richtung. » (Stephen Hawking)


Zur Veranstaltung «Schwarzer Montag» erscheint die Zeitung «Der Zerfall» mit einem Text von Ann Cotten. Die Zeitung kann im Westflügel bezogen oder hier bestellt werden (ab 5. September 2016). 

 

«Schwarzer Montag» im Westflügel, Viaduktstrasse 21, 8005 Zürich
www.schwarzermontag.ch  |  schwarzermontag@keystone.ch

 

 

«Die Katzen»

13.06.2016

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Blaise Cendrars mit Katze, 1960. (KEYSTONE)


Am Anfang von THE LONG GOODBYE hält Elliott Gould auf dem Nachhauseweg in einem Supermarkt. Minutenlang sucht er nach dem richtigen Futter für seine Katze. Zuhause versucht er die Katze zu überlisten, indem er das falsche Futter in eine alte Dose füllt, aber die Katze murrt. Gould muss noch einmal los… und ohne ihre Katze wäre Audrey Hepburn in BREAKFAST AT TIFFANY'S wohl bis heute nicht aufgewacht.

«Die Katzen» heisst die Veranstaltung von SCHWARZER MONTAG. Am Montag, 13. Juni 2016, präsentieren Birgit Schmid ihr neues Katzenbuch und Jann Jenatsch seine liebsten Katzenbilder.

Sie heissen Mitsou, Choupette, Jellylorum, Nigger Man oder Mouche und waren mit Marylin Monroe, Karl Lagerfeld, T.S. Elliot, H.P. Lovecraft oder Victor Hugo im Bett: Die Namen der Katzen sagen eigentlich alles über deren illustre Besitzer. Jetzt ist der «Schwarze Montag» mit «Die Katzen» bekannten Namen und ihren felinen Begleitern auf der Spur – jenen Wesen, denen sich selbst die grössten Berühmtheiten untertan machen. Oder sie heissen Fritz und Rosie und Birgit Schmid fragt sich: Lieben mich meine Katzen?


Zur Veranstaltung «Schwarzer Montag» erscheint neben dem Buch von Birgit Schmid auch die Zeitung «Die Katzen». Die Zeitung kann im Westflügel bezogen oder hier kostenlos bestellt werden (ab 13. Juni 2016).

72 feine Katzenbilder sind bis Ende August im Westflügel zu sehen. Meow !

 

«Schwarzer Montag» im Westflügel, Viaduktstrasse 21, 8005 Zürich
www.schwarzermontag.ch  |  schwarzermontag@keystone.ch

 

 

«Der Zug» von Kazuma Obara

29.03.2016

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Photo by Kazuma Obara | KEYSTONE

 

In den 1970er-Jahren wurde in der Sowjetunion die Stadt Pripyat, Ukraine, gebaut, um das Kernkraftwerk Tschernobyl zu errichten. Nach der Nuklearkatastrophe vom 26. April 1986 entstand am Rand der 30-km-Sperrzone die Stadt Slavutych. Von hier aus wurden die Aufräumarbeiten um den havarierten Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl vorangetrieben und die anderen drei Reaktoren weiterbetrieben. Erst im Jahr 2000 wurden alle Reaktorblöcke vollständig abgeschaltet. Noch immer fahren jeden Tag Menschen zur Arbeit in die Sperrzone nach Semikhody, wie der Bahnhof direkt beim Kernkraftwerk Tschernobyl genannt wird.

Kazuma Obara ist insgesamt viermal, zu jeder Jahreszeit, mit dem Zug von Slavutych aus mitgefahren. In seiner Arbeit portraitiert er Menschen in diesen Zügen und zeigt, was sie sehen, wenn sie aus dem Zugfenster blicken: ein entvölkertes Sperrgebiet, das sich während Generationen nicht verändern wird.

Der japanische Fotograf Kazuma Obara studierte 2015 am London College of Communication Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, wobei er immer wieder nach Tschernobyl reiste. Seine dort realisierte Arbeit «Exposure» wurde von World Press Photo 2016 ausgezeichnet (1.Preis in der Kategorie Portraits von Menschen).

Am Montag, 4. April 2016, ab 18 Uhr führt Kazuma Obara im «Schwarzen Montag»  in sein Projekt «Der Zug» ein. Gerne laden wir Sie zu dieser Veranstaltung in den Westflügel ein.

Zur Veranstaltung «Schwarzer Montag» erscheint die Zeitung «Der Zug». Die Zeitung kann im Westflügel bezogen oder hier kostenlos bestellt werden.

Die Bilder werden bis Montag, 30. Mai 2016, im Westflügel zu sehen sein.

 
«Schwarzer Montag» im Westflügel, Viaduktstrasse 21, 8005 Zürich
www.schwarzermontag.ch  |  schwarzermontag@keystone.ch

 

 

Kontakt

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Tel   +41 44 200 13 00
Fax  +41 44 200 13 05
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Adresse

Schwarzer Montag
Westflügel
Viaduktstrasse 21
CH - 8005 Zürich
 

Tel    +41 79 963 88 82 keystone@westfluegel.ch

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 12.30 - 18.30 Uhr
Sa 11 - 17 Uhr
Dienstag geschlossen

 

Programm

«Der Zerfall» | 05.09.2016 - 01.10.2016

«Der Präsident» | 07.11.2016 - 04.02.2017

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«Die Fotofalle» | in Vorbereitung

Änderungen vorbehalten
 

 

 

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