Anja Niedringhaus (1965-2014)

06.04.2014

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Photo by Walter Bieri

    (jj)  Die Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, rechts, ist am Freitag, 4. April 2014, in Afghanistan erschossen worden. Kathy Gannon, links, ihre schreibende Kollegin, wurde bei dem Anschlag schwer verletzt. Die beiden Frauen waren für The Associated Press AP im Einsatz.

Im August 2013 waren Anja Niedringhaus und Kathy Gannon zu Gast bei Keystone zu einem Foyergespräch (Bild). Die beiden Reporterinnen erzählten – moderiert von Barbara Basting –, was es heisst, den Krieg aus der Frauenperspektive zu beobachten. Für sie standen immer auch die Frauen, die Zivilbevölkerung, im Vordergrund. Dem Frauenteam gelang eine umfassende Berichterstattung, weil sie sich, insbesondere in islamischen Gesellschaften, als Berichterstatterinnen Zugang zur weiblichen Hälfte verschaffen konnten.

Mit ihren aussergewöhnlichen Fotografien hat uns Anja Niedringhaus immer mitgenommen, dorthin, wo niemand hingeht – ausser Anja. Sie tat dies, weil sie sich dazu verpflichtet fühlte, uns zu erzählen, was da ist, in Bosnien, im Irak, und zuletzt immer wieder Afghanistan. At War. Unermüdlich und ungeschminkt, mit grosser Loyalität und viel Humor.

"At War", ab dem 11. April (und bis zum 11. Juli) ist die Arbeit der mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Fotografin in der Galerie Coalmine in Winterthur zu sehen. Vernissage, Donnerstag, 10. April, 18:30 Uhr.  >> virtueller Rundgang

 

 

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