Jurierung des 19. vfg NWFP Nachwuchsförderpreis für Fotografie

27.06.2015

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Photo by Gian Vaitl

 

Am Samstag, 27. Juni 2015, hat die Jury des 19. vfg Nachwuchsförderpreises NWFP mit Beatrice Mächler (b.r-m Fotografen, Adliswil), Christoph Kern (Galerie Oslo 8, Basel), Ester Vonplon (Fotografin, Chur), Jessica Auer (Fotografin, Montreal) und Melody Gygax (Leitung Bild, Basler Zeitung, Basel) aus fast 80 Einreichungen die zehn besten arbeiten junger Fotografinnen und Fotografen nominiert:

- Marie-Pierre Cravedi
(Ma grand-mère s'appelait Camille Claudel)
- Sabrina Gruhne (Neuseenland)
- Olivier Gschwend & Anthony Martins de Macedo (Psylocibe cubensis)
- Florian Bärtschiger (Die Jurafrage)
- Jessica Wolfelsperger (Wide Awake Asleep)
- Claudia Link (Insalata Mista)
- Piero Good (Archiv der Atopie)
- Jean Luc Andrianasolo (Rakely)
- Matheline Marmy (New Ruin)
- Paulo Wirz (Between Heroes and Villains)

Wir gratulieren herzlich!

Der vfg NWFP hat zum Ziel, junge Talente zu fördern und bietet jungen Fotografinnen und Fotografen eine Plattform, ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen (ein Katalog, fünf Ausstellungen).

Die Preisverleihung - KEYSTONE unterstützt den vfg NWFP mit dem 1.Preis - und Vernissage zur ersten Ausstellung findet am 24. September 2015 ab 18:30 uhr in der Galerie ELAC and der ECAL in Lausanne statt. Dort wird die Ausstellung bis zum 4. Oktober 2015 zu sehen sein. Anschliessend sind folgende Ausstellungsorte geplant: F+F in Zürich (8.-18. Oktober 2015), JUNGKUNST in Winterthur (22.-25. Oktober 2015), OSLO 8 in Basel (26. November - Dezember 2015), UNO ART SPACE in Stuttgart (März 2016).

 

 

«Jules Decrauzat war als rasender Fotoreporter allen voraus.»

01.06.2015

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11270885 - Das Fiat-Team mit Nigg und Parmelin in Eaux-Mortes, Genf (1911) - Photo by KEYSTONE | Photopress-Archiv | Jules Decrauzat

 

Jules Decrauzat - Ausstellungen und Buch

In einem Beitrag von SRF berichtet Karin Salm über Jules Decrauzat. «Als andere noch mit schweren Kameras in ihren Ateliers hantierten, ging der junge Jules Decrauzat hinaus: Er fotografierte die Dinge in Bewegung, fing Lebensgefühl und Alltag ein und wurde zum ersten Reportage-Fotograf der Schweiz.»

In den Bildern von Jules Decrauzat glaube man, Seelenverwandte erkennen zu können, schreibt Brigitte Ulmer in der NZZ. Sie seien «genauso vom Virus Körperkult und Bewegungsdrang befallen [...] wie die heutige Generation.»

Neben dem Schwarzen Montag im Westflügel in Zürich zeigt eine umfassende Ausstellung in der Fotostiftung Schweiz in Winterthur Jules Decrauzat's Bilder aus der Zeit zwischen 1910 und 1925. Parallel zu den Ausstellungen ist im Echtzeit Verlag, Basel, ein Buch über Jules Decrauzat erschienen.



 

Die grosse Ausstellung - «Das Leben ein Sport. Jules Decrauzat - Pionier der Fotoreportage», Ausstellung in der Fotostiftung Schweiz, Winterthur, bis 11. Oktober 2015. Ein Begleitprogramm mit Spezialführungen erlaubt die Vertiefung mit dem Schweizer Pionier der Fotoreportage.

Die kleine Ausstellung - Weitere Bilder von Jules Decrauzat sind im «Schwarzen Montag» im Westflügel, Viaduktstrasse 21, Zürich, bis 4. Juli 2015.

Das Buch - «Jules Decrauzat - Der erste Fotoreporter der Schweiz», Echtzeit Verlag, Basel, gebunden, 240 Seiten, mit etwa 100 doppelseitigen Fotografien und einem biografischen Essay. Fr. 48.-.

 

 

 

Christof Schürpf gewinnt Swiss Photo Award

15.05.2015

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242761287 - «Fotoalbum», Bild aus der Serie zum Thema Kindsmissbrauch - Photo by KEYSTONE | Christof Schürpf

 

Der Fotograf Christof Schürpf hat den Swiss Photo Award in der Kategorie «Editorial» gewonnen. Die Bildserie des Luzerner Fotografen zum Thema Kindsmissbrauch entstand im Auftrag von KEYSTONE.

Hauptgewicht bei der Erarbeitung des Themas wurde auf die Konzeption und Planung gelegt. Die Bilder sollten die Thematik auf keinen Fall beschönigen. Sie sollten bloss einen Hinweis zum Geschehnis geben, so dass der Betrachter sich selbst ausmalen muss, was tatsächlich passiert sein könnte. Christof Schürpf ist auf die Fotografie von realitätsnah inszenierten Bildern spezialisiert.

«Die Stärke der Gewinnerserie der Kategorie «Editorial» von Christof Schürpf ist hingegen, mit einem Bild ein Thema unverkennbar zu symbolisieren. Das Thema Kindsmissbrauch wird hier auf feine Weise dargestellt, ohne hart oder gar grob zu werden.» schreibt Katrin Schregenberger in der NZZ vom 15. Mai 2015.

Die Bildserie zum Thema Kindsmissbrauch ist noch bis zum 31. Mai 2015 im ewz-Unterwerk Selnau in Zürich zusammen mit den Gewinner-Bildern aller Kategorien des Swiss Photo Award 2015 zu sehen.

 

Mads Nissen in Zürich

04.05.2015

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Jon and Alex, St. Petersburg, Russland, 19.05.2014 – Photo by Mads Nissen

 

Die Jury von «World Press Photo 15» hat das Bild von Jon und Alex in St. Petersburg, Russland, zum Pressebild des Jahres (World Press Photo of the Year) gemacht. Es ist Teil einer Reportage des dänischen Fotografen Mads Nissen, der seit 2013 die Bedrohung von Homosexuellen und jenen, die davon betroffen sind, dokumentiert. Seine Bilder erzählen von russischen Gerichtssälen, in denen Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen verhört werden, von Nachtklubs, wo sich Schwule treffen, aber auch von einer lesbischen Familie, die aufgrund ihrer bekennenden sexuellen Ausrichtung in Angst lebt, ihre Kinder weggeben zu müssen.

Während die Ausstellung «World Press Photo 15» im Folium - Alte Sihlpapierfabrik, Sihlcity, vom 7. - 31. Mai 2015 das World Press Photo of the Year zeigt, ist im «Schwarzen Montag» im Westflügel, Viaduktstrasse 21, vom 4. – 30. Mai 2015 nicht nur das Bild von Jon und Alex zu sehen, sondern die ganze Reportage «Homophobie in Russland» von Mads Nissen.

 

Wer Mads Nissen in Zürich erleben will : Am Montag, 4. Mai 2015, ab 18 Uhr, ist Mads Nissen im Westflügel anwesend und führt in seine Arbeit ein.

Bei der Eröffnung der Ausstellung «World Press Photo 15» am Mittwoch, 6. Mai 2015, wird Mads Nissen nicht teilnehmen können, da er an diesem Tag die Hochzeit von Dmitry in Kopenhagen fotografieren wird.


Yvain Genevay ist Swiss Press Photographer of the Year

15.04.2015

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Die syrische Flüchtlingsfamilie Jneid trauert um ihr jüngstes Kind - Photo by Yvain Genevay

 

Mit diesem Bild ist der Waadtländer Fotograf Yvain Genevay zum Schweizer Fotograf des Jahres gekürt worden. Er hat die Auszeichnung «Swiss Press Photo» für seine Bildserie einer trauernden syrischen Flüchtlingsfamilie in der Kategorie Aktualität gewonnen.

Die Wahl dürfte der internationalen Jury nicht einfach gefallen ein. 221 Fotografinnen und Fotografen reichten insgesamt 3147 Bilder ein.

Der Fall der syrischen Familie hatte vergangenen Sommer Schlagzeilen gemacht. Die schwangere Frau hatte nach einer Rückführung durch die Schweiz nach Italien eine Fehlgeburt erlitten. Die Familie warf den Schweizer Grenzwächtern vor, nicht die nötige Hilfe erhalten zu haben. Die Militärjustiz leitete daraufhin eine Untersuchung ein. Genevay's Bilder entstanden im Nachgang zum tragischen Ereignis. Sie zeigen die trauernde Familie und das Grab des Kindes. Erschienen waren die Fotografien in der Westschweizer Zeitung "Le Matin Dimanche".

Die Auszeichnung «Swiss Press Photo» in der Kategorie Alltag wurde von Stephanie Borcard und Nicolas Metraux gewonnen, die Kategorie Schweizer Reportagen von Helumt Wachter, die Kategorie Portrait von Flavia Leuenberger, die Kategorie Sport von Annick Ramp und die Kategorie Ausland von Jean Revillard. Herzliche Gratulation!

Zur Auswahl der prämierten Bilder >

 

«Pflanzenkunde» von Hans Hansen im Schwarzen Montag

30.03.2015

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Ohne Titel, 2007 - Photo by Hans Hansen

 

Der «Schwarze Montag» zeigt ab Montag, 30. März 2015, im Westflügel, Viaduktstrasse 21, 8005 Zürich, fünf grossformatige Bilder von Hans Hansen aus der Serie «Pflanzenkunde». Hans Hansen ist am Montag, 30. März 2015, zur Eröffnung ab 18 Uhr im Westflügel anwesend.

 

Zweifellos handelt die Fotografie von Hans Hansen von der Reduktion zur Einfachheit, fast schon zur Strenge. Doch damit wird man dem wohl bedeutendsten deutschen Produkt- und Sachfotografen unserer Zeit nicht gerecht. Hans Hansen rückt mit seinem Blick die Dinge ans Licht und schenkt ihnen ein Bild, auf dem wir erst wahrnehmen können, was diese Objekte, meist alltägliche Produkte, ausmacht.

Er verwendet eine ihm eigene Betrachtungsweise und Lichtführung, ein von ihm geschaffenes System von Ordnung und Anordnung. Mit einer unglaublichen Präzision vermag er damit das Wesen der fotografierten Objekte ins Zweidimensionale zu übersetzen, einfach und direkt, feinfühlig und ganz und gar sinnlich. Diese Gegenstände müssen fraglos eine Seele haben, die wir erst in Hansens Abbild in ihrer Poesie begreifen können.

Die im Schwarzen Montag gezeigten Bilder sind erst zum zweiten Mal überhaupt öffentlich zu sehen. Die «Pflanzenkunde» ist bis zum 2. Mai 2015 im Westflügel anzutreffen.

 

«Schwarzer Montag» im Westflügel, Viaduktstrasse 21, 8005 Zürich
www.schwarzermontag.ch  |  schwarzermontag@keystone.ch 

 

 



Kontakt

KEYSTONE AG
Grubenstrasse 45
CH - 8045 Zürich

Tel   +41 44 200 13 00
Fax  +41 44 200 13 05
info@keystone.ch


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