68er-Bewegung

DIe autoritäre Diktatur in Spanien sah sich nach all den Gräueltaten, dem wirtschtlichen Niedergang des Landes und der andauernden Einschränkung der persönlichen Freiheiten einem wachsenden Protest der Bevölkerung ausgesetzt. Die Wochenzeitung "Die Zeit" schreibt am 8. Dezember 1970: "In Spanien gärt es. Der Prozess von Burgos, die Entführung des deutschen Wahlkonsuls Beihl, die Aufhebung der bürgerlichen Rechte, die Demonstrationen, die hier und dort im Lande aufflackern - alles bezeugt Unruhe, Aufbegehren, krisenhafte Zuspitzung." (luk)


Nach der Räumung der Universität Sorbonne kommt es zu massiven Ausschreitungen. Mehr als 10.000 Demonstranten beginnen Barrikaden zu errichten. Autos werden umgeworfen und Pflastersteine aus den Strassen gebrochen. (luk)

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