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Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde von Frauenorganisationen die Schaffung eines Frauendienstes für die Landesverteidigung empfohlen. Doch können wir Frauen im Kriegsdienst dulden? - fragte sich die damalige Männerwelt. Einsätze von Frauen im Rahmen des Roten Kreuzes, in den Soldatenstuben während des Ersten Weltkriegs und zur Zeit als die Spanische Grippe in der Schweiz wütete, liessen diese Vorurteile mehr und mehr schwinden. Der Bundesbeschluss über den passiven Luftschutz von 1934 ermöglichte endlich auch für Frauen die Mitwirkung in dieser zivilen Organisation. Die Mobilmachung von 1939 beschleunigte zusätzlich die Integration der Frauen in die Schweizer Armee und so kommt es im April 1940 zur Gründung des Frauenhilfsdienstes FHD. Tausende Schweizer Frauen sind daraufhin als Freiwillige im FHD aktiv geworden. (luk)


Vor zwanzig Jahren schreitet am 14. Februar 1995 die Stadt Zürich unter grossem politischen Druck zur finalen Schliessung der letzten offenen Drogenszene am stillgelegten Bahnhof Letten. Damit gehen die Jahre von slum-artigen Zuständen, geprägt von sozialem Elend, Missbrauch und Kriminalität, inmitten der reichen Stadt Zürich zu Ende. (luk)

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